Kultur

Die Region ist neben landschaftlichem Reiz auch durch ihre althergebrachten Bräuche und Traditionen bekannt, die nur dort so ausgeübt werden.

Gerade diese volkskulturelle Eigenständigkeit hat der Region den Beinamen „zehntes Bundesland Österreichs“ eingebracht.

Bekannte Großveranstaltungen im Salzkammergut sind zum Beispiel die Glöcklerläufe und das alljährlich stattfindende Narzissenfest im Ausseerland – diese Narzissenart, die Stern-Narzisse (Narcissus radiiflorus) wächst in hochgelegenen feuchten Blumenwiesen im Salzkammergut besonders reichlich.

Auch die Tracht hat hier einen hohen Stellenwert, und daher gibt es im Salzkammergut noch alte Handwerksberufe wie Schneider, Schuhmacher, Lederhosenmacher. Der Traditionelle Salzkammergut-Vogelfang, einst kritisiert und heute streng geregelt, wurde 2010 als Immaterielles Welterbe, wie es die UNESCO deklariert, in die Österreichliste (Nationales Kulturgut) aufgenommen.

Das Salzkammergut übte seit jeher mit seiner romantischen Landschaft auf Künstler einen besonderen Reiz aus. Die Gegend wurde zum Zufluchtsort städtischer Betriebsamkeit und bot ein ideales Sujet für Künstler, darunter einige der größten österreichischen Maler des 19. und 20. Jahrhunderts, z. B. Gustav Klimt der zwischen 1900 und 1916 am Attersee lebte.